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Gesellschaftsrecht/M&A

Umwandlung einer GmbH in eine AG
In diesem Dokument fassen wir die für die Umwandlung einer GmbH in eine Aktiengesellschaft erforderlichen Schritte und die damit verbundenen Kostenpositionen überblicksartig und unver­bindlich zusammen.

Kapitalerhöhung ohne Einzahlung
In diesem Dokument fassen wir die für Kapitalerhöhungen ohne Einzahlung von Barmittel oder Sacheinlagen (Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln) bei einer GmbH erforderlichen Schritte und die damit verbundenen Kostenpositionen überblicksartig und unverbindlich zusammen.


Umwandlung einer GmbH in eine AG

In diesem Dokument fassen wir die für die Umwandlung einer GmbH in eine Aktiengesellschaft erforderlichen Schritte und die damit verbundenen Kostenpositionen überblicksartig und unver­bindlich zusammen.
Das Dokument kann einer ersten Orientierung dienen, ist aber nicht als Rechtsberatung oder rechtliche Analyse sämtlicher sich stellender Fragen zu verstehen. Leser sollten sich nicht auf den Inhalt verlassen und für die Umwandlung spezialisier­te Berater hinzuziehen.



A. Ablauf der Umwandlung

  1. Antrag auf Bestellung eines Umwandlungsprüfers beim Firmenbuchgericht (durch Geschäftsführer)
  2. Umwandlungsbeschluss der Generalversammlung (Mehrheit von 3/4 des bei der Beschlussfassung anwesenden Stammkapitals); ist das Stammkapital niedriger als EUR 70.000, muss unmittelbar davor zusätzlich eine Kapitalerhöhung beschlossen werden (Aufzahlung auf EUR 70.000 erforderlich, sofern keine umwandlungsfähigen Gesellschaftsmittel vorliegen; siehe dazu auch unsere Kurzinformation „Kapital­erhöhung ohne Einzahlung“)
  3. Neufassung der Satzung
  4. Bestellung des ersten Aufsichtsrats durch die Aktionäre
  5. Aufsichtsratssitzung (Wahl Vorsitzender und Stellver­treter, Bestellung Vorstand)
  6. Schlussbilanz (basierend auf letztem Jahresabschluss, wenn weniger als 9 Monate alt)
  7. Prüfungsberichte Umwandlungsprüfer, Gesellschafter, Vorstand und Aufsichtsrat
  8. Anmeldung der Umwandlung beim Firmenbuchgericht (durch den Vorstand)
  9. Eintragung der Anmeldung im Firmenbuch (durch Firmen-buchgericht)
  10. Veröffentlichung Umwandlung in Wiener Zeitung (durch Firmenbuchgericht)
  11. Veröffentlichung Schlussbilanz (durch Vorstand)

B. Wesentliche Kostenpositionen

Rechtsberatung, Beurkundungen und Beglaubigungen durch Notar, Wirtschaftsprüfer für Umwandlungsprüfung, Eintragungsgebühr des Firmenbuchgerichts, Veröffentlichungen in Wiener Zeitung. Einmalkosten bewegen sich in der Regel im niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich.



Mag. Gernot Wilfling
Kapitalerhöhung ohne Einzahlung

In diesem Dokument fassen wir die für Kapitalerhöhungen ohne Einzahlung von Barmittel oder Sacheinlagen (Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln) bei einer GmbH erforderlichen Schritte und die damit verbundenen Kostenpositionen überblicksartig und unverbindlich zusammen. Das Dokument kann einer ersten Orientierung dienen, ist aber nicht als Rechtsberatung oder rechtliche Analyse sämtlicher sich stellender Fragen zu verstehen. Leser sollten sich nicht auf den Inhalt verlassen und für derartige Kapitalerhöhungen spezialisierte Berater hinzuziehen.



A. Voraussetzungen

Im letzten Jahresabschluss der GmbH müssen offene Rücklagen oder Gewinnvorträge mindestens in der Höhe der angedachten Kapitalerhöhung ausgewiesen sein. Diesen (in Stammkapital umzuwandelnden) Gesellschaftsmitteln dürfen außerdem keine laufenden Verluste oder Verlust­vorträge gegenüber stehen.

B. Ablauf der Kapitalberichtigung

  1. Bericht der Geschäftsführung über die beabsichtige Kapitalberichtigung (Verzicht durch sämtliche Gesellschafter möglich)
  2. Kapitalberichtigungsbeschluss der Generalversammlung (Mehrheit von 3/4 des bei der Beschlussfassung anwesenden Stammkapitals) und entsprechende Änderung des Gesell­schafts­vertrags.
  3. Anmeldung der Kapitalberichtigung beim Firmenbuchgericht (durch Geschäftsführer)
  4. Eintragung der Kapitalberichtigung im Firmenbuch (durch Firmenbuchgericht)

C. Wesentliche Kostenpositionen

Rechtsberatung, Beurkundungen und Beglaubigungen durch Notar, Eintragungsgebühr des Firmenbuchgerichts. Einmalkosten bewegen sich in Standardfällen im mittleren vierstelligen Euro-Bereich.



MAG. GERNOT WILFLING

MP Gesellschaftsrecht für Bauunternehmen

Die Baubranche ist besonders geprägt von laufender Veränderung. Das Bauunternehmen unterliegt im Rahmen seiner Leistungserbringung ständig neuen Einflussfaktoren und Risiken. Jedes Projekt hat andere Regeln und Rahmenbedingungen. Die Beurteilung von Chancen und Risiken im Rahmen von Transaktionen oder gesellschaftsrechtlichen Gestaltungen bedarf daher profunder Kenntnisse dieser branchenspezifischen Besonderheiten.

Für die optimale und umfassende gesellschaftsrechtliche Beratung von Bauunternehmen ist daher neben dem gesellschaftsrechtlichen Know-How auch die fundierte baurechtliche Expertise und Branchenkenntnis erforderlich.
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Kompetenz