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JOUR FIXE: Erbrechtsreform & Privatstiftungen - Neues Pflichtteilsrecht: Gestaltungsmöglichkeiten und Gefahren für Stifter

Am 14. Dezember 2016 luden die Stiftungs- und Erbrechtsexperten RA DDr. Katharina Müller, TEP und RA Dr. Martin Melzer, LL.M., TEP gemeinsam mit Dr. Stefan Kurz (BDO Austria GmbH) zum letzten Stiftungs-Jour Fixe des Jahres in die Räumlichkeiten der Wiener Wirtschaftskanzlei Müller Partner.  

Das Erbrechtsänderungsgesetz 2015 tritt mit 1.1.2017 in Kraft. Dies nahmen DDr. Katharina Müller und Dr. Martin Melzer zum Anlass, die sich daraus ergebenden weitreichenden Änderungen für Privatstiftungen zu präsentieren. Sie gingen auf die Eignung einer Begünstigtenstellung zur Pflichtteilsdeckung sowie die Neuregelung der Schenkungsanrechnung ein. Einen Schwerpunkt setzten sie auf das Haftungsrisiko aus potentiellen Pflichtteilsergänzungsansprüchen für den Stiftungsvorstand. Dr. Stefan Kurz legte dar, wie Ansprüche von Begünstigten zu bewerten sind und verwies dabei im Allgemeinen auf die Regeln für Unternehmensbewertungen. Im Einzelnen wird die vertragliche Ausgestaltung der Begünstigtenstellung im Rahmen der Bewertung jedoch genau zu prüfen sein.  


Die Experten kamen allesamt zum Ergebnis, dass die bestehenden Urkunden im Vorfeld zu prüfen und an die neue Gesetzeslage anzupassen sein werden. Um das Risiko für die Privatstiftung konkret zu erheben und haftungsrechtlich drohenden Konsequenzen für den Stiftungsvorstand beurteilen zu können, ist es ratsam, ein Bewertungsgutachten zur Bewertung der Begünstigtenstellungen und drohender Ansprüche von Pflichtteilsberechtigten erstellen zu lassen. 


>> WEITERE DETAILS ZUM JOUR FIXE



Lesen Sie dazu auch den Gastbeitrag "Neues Erbrecht bringt Änderungsbedarf
für Privatstiftungen" von DDr. Katharina Müller und Dr. Martin Melzer, LL.M. erschienen im Geld-Magazin Ausgabe Dezember 2016 am 19.12.2016.