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Rechtsbegleitung in der Nachweisführung von Leistungsabweichungen während der Bauausführung

Die Nachweisführung bei Leistungsabweichungen ist in den letzten Jahren kontroversiell diskutiert worden. Einigkeit besteht zumindest in einem Punkt: sie kann nur mit einer entsprechenden Dokumentation gelingen. Dokumentation soll Tatsachen nachweisbar und beweisbar machen. Bei Bauvorhaben hat Dokumentation insbesondere für die Prüfung und Beurteilung von Ansprüchen infolge von Leistungsabweichungen Mehrkostenforderungen (MKF) Bedeutung, zumal die Praxis zeigt, dass Auftraggeber (AG) zunehmend höhere Anforderungen an die Qualität und den Umfang der Dokumentation und deren Auswertung stellen. Dem AN ist daher anzuraten, möglichst detailliert und chronologisch, vor allem zeitnah zu dokumentieren, was die Leistungserbringung beeinflusst hat und zwar im Sinne einer Darstellung von Ursache- Wirkungs- Zusammenhängen. Eine lückenlose Dokumentation schafft dabei idealerweise eine unstrittige Grundlage zur Beurteilung der Ansprüche des AN bei Leistungsabweichungen. Eine fundierte Rechtsbegleitung während der Bauausführung stellt unter anderem sicher, dass die Dokumentation zielgerichtet und qualitativ so erfolgt, dass die Nachweisführung zur Durchsetzung von Mehrkostenforderungen gelingen kann – bestenfalls baubegleitend und ohne zeit- und kostenintensive Gerichtsverfahren.

DDr. Katharina Müller, TEP 



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